Tennis ist unter den Mannschaftssportarten ein Sonderfall — und der Grund ist banal: Es gibt bei einem Vereinsturnier nicht eine Siegerehrung, sondern zwölf. Damen, Herren, Jugend, Senioren, Doppel, Mixed, dazu eine Trostrunde. Wer das wie ein Fußballturnier plant, bestellt am Ende zwölf verschiedene Medaillen oder — was häufiger passiert — zwölf verschiedene Formen. Das ist der teuerste Fehler, den man bei diesem Anlass machen kann. Wir fertigen seit 2010 in unserer eigenen Fabrik in Huizhou, Guangdong, Sportmedaillen für Vereine in Europa und Nordamerika, und Tennis gehört dabei zu den Anlässen, bei denen Planung am meisten Geld spart.
Das erwartet Sie: wie Sie alle Konkurrenzen mit einer einzigen Form abdecken, welche Größen sich je Altersklasse bewährt haben, wie die Gravur Doppel und Mixed abbildet, wie Sie Stückzahlen realistisch planen — und der Zeitplan, der bis zum letzten Spieltag trägt.
Eine Form, zwölf Konkurrenzen
Das Prinzip ist einfach und spart den größten Kostenblock: Werkzeug. Ein neues Motiv bedeutet ein neues Stahlwerkzeug, und dieser Posten fällt unabhängig von der Auflage einmal an. Wenn stattdessen ein Grundmotiv für alle Konkurrenzen genutzt wird, entsteht dieses Werkzeug genau einmal.
| Konkurrenz | Unterscheidung | Umsetzung |
|---|---|---|
| Sieger Damen / Herren | Galvanikfarbe | Gold und Gold — nur die Gravur unterscheidet |
| Platz 2 und 3 | Galvanikfarbe | Silber (Nickel) und Bronze (Rotkupfer) aus derselben Form |
| Jugend und Junioren | Größe | 40–50 mm statt 50–60 mm, gleiches Motiv |
| Doppel und Mixed | Gravurtext | zwei Namen statt einem auf der Rückseite |
| Senioren | Galvanikfarbe oder Band | Antikgold statt Glanzgold, oder abweichendes Band |
| Trostrunde | Bandfarbe | gleiche Medaille, anderes Band — die günstigste Unterscheidung |
Sechs Zeilen, ein Werkzeug. Der Trick liegt darin, die Unterschiede dorthin zu verlagern, wo sie nichts kosten: in Galvanik, Größe, Gravurtext und Band. Alles, was alle Konkurrenzen gemeinsam haben — Vereinswappen, Turniername, Grundform — gehört ins Werkzeug. Alles, was sich unterscheidet, gehört in die Gravur. Diese Regel gilt für Medaillen generell, bei Tennis zahlt sie sich aber besonders aus, weil die Zahl der Konkurrenzen so hoch ist.
Ein Punkt, den wir bei fast jedem ersten Tennis-Auftrag klären müssen: das Jahr. Die Jahreszahl gehört niemals ins Werkzeug. Wenn sie eingegossen ist, ist das Werkzeug nach einer Saison wertlos. Wir gravieren sie auf die Rückseite — damit bleibt die Form über Jahre nutzbar und die Nachbestellung kostet keinen Cent Formkosten.
Größen und Gewichte je Konkurrenz
Tennis-Medaillen sind keine Marathon-Medaillen. Sie werden kurz getragen, fotografiert und danach in die Tasche gesteckt oder aufgehängt. Entsprechend muss die Medaille nicht besonders groß sein, sollte aber in der Hand Substanz haben.
| Konkurrenz | Empfohlene Größe | Galvanik | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Damen / Herren Einzel | 50–60 mm | Gold, Silber, Bronze | die Hauptkonkurrenzen, hier lohnt die größere Ausführung |
| Doppel / Mixed | 50–55 mm | Gold, Silber, Bronze | Gravur mit zwei Namen |
| Jugend U12 / U14 | 40–50 mm | Silber oder Bronze | leichtere Medaille, kürzeres Band |
| Senioren | 50–60 mm | Antikgold | wirkt zurückhaltender als Hochglanz |
| Trostrunde | 45–50 mm | Bronze oder Nickel | oft mit abweichendem Band |
Bei der Größe gilt eine technische Untergrenze: Die minimale Wandstärke liegt bei 2 mm. Darunter verzieht sich die Medaille beim Guss oder bricht an den Kanten. Zwischen 50 und 60 mm ist das kein Problem; bei sehr großen Formaten ab 70 mm planen wir die Stärke großzügiger, damit die Medaille nicht klapprig wirkt.
Zur Einordnung: Bei 50 mm und 2 mm Stärke liegt eine Zinkmedaille je nach Relief etwa zwischen 20 und 30 g. Messing käme bei gleicher Größe auf gut ein Drittel mehr, weil die Dichte mit 8,9 g/cm³ über der von Zamak mit 6,7 g/cm³ liegt. Für Tennis ist Zinklegierung in fast allen Fällen die richtige Wahl — der Gewichtsunterschied zu Messing zahlt bei einer kurz getragenen Medaille nicht auf den Preis auf.
Motive, die bei Tennis funktionieren
Tennis hat einen Vorteil gegenüber vielen Sportarten: Das Motivinventar ist klar. Ein Schläger, ein Ball, ein Netz, ein Court — jeder erkennt es sofort.
| Motiv | Wirkung | Aufwand |
|---|---|---|
| Schläger und Ball | sofort erkennbar, zeitlos | gering, klassisches Relief |
| Court mit Netz | perspektivisch, modern | mittel, zwei bis drei Farbflächen |
| Vereinswappen im Zentrum | seriös, vereinsnah | gering, gute Gravurfläche |
| Ball als 3D-Element | plastisch, hochwertig | höher, aufwendigerer Guss |
| Turnierlogo | individuell, wiedererkennbar | abhängig von der Vorlage |
| Pokalsilhouette statt Kreis | verbindet Medaille und Pokal | höher, Freiform |
Der Ball als erhabenes 3D-Element ist der aufwendigste Weg und lohnt sich vor allem bei Jubiläumsturnieren, bei denen die Medaille auch Jahre später noch etwas Besonderes sein soll. Für den normalen Vereinsbetrieb ist das Wappen im Relief mit Turniername im Bogen die wirtschaftlichste und gleichzeitig repräsentativste Lösung.
Ein Punkt zur Vorlage: Wir arbeiten nach Vektordateien — AI, CDR oder PDF. Ein als JPG geliefertes Wappen mit 300 dpi lässt sich nachzeichnen, kostet aber Zeit in der Abstimmung. Wer eine Vektordatei hat, bekommt den Entwurf schneller.
Und ein Punkt zu den Farben, der bei Vereinswappen regelmäßig Zeit kostet: „Vereinsgrün” ist keine Farbe. Für ein reproduzierbares Ergebnis brauchen wir entweder Pantone-Codes, eine Druckvorlage mit definierten Flächenfarben oder ein physisches Muster einer früheren Medaille. Bei zwei bis drei Farben mit ungenauen Angaben dauert die Abstimmung in der Regel länger als die Produktion — und bei einem Turniertermin im Sommer ist genau diese Zeit nicht vorhanden. Wer uns die Pantone-Codes mit der Anfrage schickt, spart die erste Korrekturschleife.
Bänder: Breite, Aufdruck und Zuordnung
Das Band ist bei Tennis-Turnieren mehr als Zubehör — es ist das einzige Element, mit dem sich Konkurrenzen ohne Mehrkosten farblich trennen lassen. Diese Möglichkeit wird selten genutzt, obwohl sie die günstigste überhaupt ist.
| Bandausführung | Breite | Einsatz |
|---|---|---|
| Standardband, einfarbig | 20–30 mm | Trostrunde, Teilnehmermedaillen |
| Band mit einseitigem Aufdruck | ab 20 mm | Vereinsmeisterschaft |
| Band mit beidseitigem Aufdruck | ab 20 mm | offene Turniere mit Sponsoren |
| Gewebtes Band mit eingearbeitetem Logo | 20–25 mm | Jubiläumsturniere |
Bewährt hat sich eine einfache Logik: Die Bandfarbe oder der Bandaufdruck kennzeichnet die Konkurrenz, die Galvanikfarbe die Platzierung. Ein Zuschauer sieht damit auf zehn Meter, welche Konkurrenz geehrt wird — bei einer Siegerehrung mit zwölf Konkurrenzen ist das kein Komfort, sondern Notwendigkeit, damit die Reihenfolge ohne Ansage erkennbar bleibt.
Zur Länge: Standard sind 860–900 mm für Erwachsene. Für Jugendturniere kürzen wir auf 600–700 mm, damit die Medaille nicht bis zur Hüfte baumelt. Bei der Befestigung achten wir darauf, dass der Ring farblich zur Galvanik passt — ein silberner Ring an einer Goldmedaille fällt auf Fotos sofort auf und wirkt billig.
Material: was eine Tennis-Medaille aushalten muss
Tennis ist keine Kontaktsportart, aber die Medaille wird bei der Siegerehrung in der Hand gehalten, in die Tasche gesteckt, im Auto transportiert und später an einer Wand oder an einem Haken aufgehängt. Das klingt unspektakulär, entscheidet aber über die Oberfläche.
Wir fertigen Tennis-Medaillen überwiegend aus Zinklegierung Zamak 3, 5 oder 7. Der Grund liegt im Verfahren: Das Metall schmilzt bei 385 °C und wird auf 88-Tonnen-Druckgussmaschinen in die Stahlform gespritzt. Bei dieser Temperatur ist die Schmelze so dünnflüssig, dass sie feine Konturen ausfüllt — ein Schlägergriff, eine Ballnaht, eine feine Umschrift. Gestanztes Messing erreicht diese Detailtiefe nicht.
Die Haltbarkeit entsteht danach, in der Galvanik. Jede farbige Medaille braucht zuerst eine geschlossene Kupfer-Grundschicht. Bei uns läuft die alkalische Verkupferung rund 500 Sekunden, anschließend folgt ein saurer Kupferaufbau von 20 bis 60 Minuten für den Glanz, erst danach kommt die eigentliche Farbschicht. Wird diese Grundschicht zu dünn aufgetragen, blättert die Farbe nach einer Saison ab — das ist der häufigste Qualitätsmangel bei Billigware, und er zeigt sich erst Monate nach der Übergabe.
Für Farbflächen gilt eine weitere Grenze: Weich-Emaille braucht eine Mindeststegbreite von 0,3 mm. Feinere Linien nehmen die Farbe nicht sauber auf, sie laufen zu. Bei einem Vereinswappen mit feinen Haarlinien führen wir die Partie deshalb als Relief ohne Einfärbung aus — das sieht sauberer aus als ein zugelaufener Farbverlauf.
Gravur: Doppel und Mixed richtig abbilden
Hier liegt der eigentliche Unterschied zum Standard-Sportauftrag. Bei einem Doppel gewinnen zwei Personen; die Medaille soll beide Namen tragen. Bei Mixed genauso. Und bei einer Trostrunde wechselt die Besetzung von Jahr zu Jahr.
Die Lasergravur löst das ohne Werkzeug. Wir arbeiten auf Zinklegierung mit Linienbreiten bis 0,1 mm, was für zwei- bis dreizeilige Beschriftungen auf einer 50-mm-Rückseite ausreicht. Bei sehr langen Namen setzen wir zwei Zeilen und reduzieren die Schrifthöhe auf etwa 2 mm — das ist lesbar, ohne gedrängt zu wirken.
Praktisch läuft das so: Sie schicken uns eine Tabelle mit Konkurrenz, Platzierung und Namen. Wir gravieren Stück für Stück. Bei 200 Medaillen mit durchschnittlich zwei Namen ist das ein Arbeitstag in der Gravurabteilung; der Stückpreis bleibt kalkulierbar, weil kein Werkzeug pro Name entsteht. Alle Optionen von der einzelnen Zeile bis zur fortlaufenden Nummerierung finden Sie auf der Seite Medaillen mit Gravur.
Ein Hinweis, der bei Tennis-Versionen immer wieder auftaucht: Die Gravur erscheint auf einer goldfarbenen Medaille silbrig-grau, weil darunter die helle Legierung liegt. Das ist kein Fehler, sondern der Materialkontrast. Wer einen stärkeren Kontrast will, bekommt eine kontrastierende Unterlegfarbe — technisch ein zweiter Arbeitsgang mit einem Aufpreis von etwa 15 bis 25 Prozent.
Stückzahlen realistisch planen
Tennis-Turniere unterschätzen ihren Bedarf anders als Läufe: Nicht die Teilnehmerzahl ist schwer zu schätzen, sondern die Zahl der Konkurrenzen. Die Berechnung läuft über Konkurrenzen × Plätze, nicht über Teilnehmer.
| Turnierform | Konkurrenzen | Siegermedaillen | Mit Teilnehmermedaillen |
|---|---|---|---|
| Kleines Vereinsturnier, ein Wochenende | 4–6 | 12–18 | 60–120 |
| Vereinsmeisterschaft | 8–12 | 24–36 | 80–150 |
| Jugendcup mit mehreren Altersklassen | 10–16 | 30–48 | 150–300 |
| Medenspielrunde, Saisonabschluss | 6–10 | 18–30 | 100–200 |
| Offenes Turnier mit auswärtigen Startern | 12–20 | 36–60 | 200–400 |
Rechnen Sie drei Plätze pro Konkurrenz plus Reserve. Acht Konkurrenzen ergeben damit rund 24 bis 36 Siegermedaillen — plus Trostrunde und plus Teilnehmermedaillen für die Jugend, falls der Verein diese vergibt.
Unsere Mindestbestellmenge liegt bei 100 Stück pro Design. Bei einem kleineren Vereinsturnier erreichen Sie diese Zahl über die Teilnehmermedaillen oder über eine Sammelbestellung mit anderen Abteilungen. Wer mehrere Abteilungen bündelt, spart 15 bis 25 Prozent — vorausgesetzt, alle nutzen dasselbe Grundmotiv. Die Unterschiede lassen sich vollständig über Galvanik, Größe und Gravur abbilden. Wie eine solche Bündelung über das Jahr aussieht, beschreiben wir im Beitrag zu Vereinsmedaillen und Jahresplanung.
Medenspiele und Saisonabschluss: zwei Sonderfälle
Zwei Turnierformen tauchen bei Tennisvereinen immer wieder auf und werden nach denselben Regeln geplant wie ein Wochenendturnier — dabei brauchen sie eigene Entscheidungen.
Medenspiele laufen über eine ganze Saison, nicht an einem Wochenende. Die Mannschaften stehen fest, die Platzierungen auch, aber die Siegerehrung findet erst am Saisonende statt. Das hat eine angenehme Folge für die Planung: Sie haben von der ersten Runde an Zeit. Der Nachteil ist, dass die Stückzahl bis kurz vor Schluss unsicher bleibt, weil Nachmeldungen und Rückzüge die Konkurrenzen verändern. Unsere Empfehlung: Bestellen Sie auf Basis der Vorjahreszahlen plus 10 Prozent Reserve und gravieren Sie die konkreten Namen erst, wenn die Runde abgeschlossen ist. Die Medaillen können vorproduziert und die Gravur am Ende gesetzt werden — die Mechanik bleibt dieselbe, nur die Reihenfolge dreht sich.
Der Saisonabschluss ist der Anlass, bei dem Vereine am häufigsten mehrere Auszeichnungen gleichzeitig vergeben: Meisterschaft, Fair-Play-Preis, Nachwuchsförderung, langjährige Mitgliedschaft. Hier lohnt sich eine abgestufte Serie, weil die Anlässe unterschiedlich schwer wiegen.
| Auszeichnung | Ausführung | Begründung |
|---|---|---|
| Vereinsmeisterschaft | 50–60 mm, Gold/Silber/Bronze, Gravur | die eigentliche Wettkampfmedaille |
| Fair-Play-Preis | 45–50 mm, Antiksilber | eigene Optik, hebt sich ab |
| Nachwuchspreis | 40–45 mm, Nickel | kleinere, leichtere Ausführung |
| Langjährige Mitgliedschaft | 50–60 mm, Messing oder Antikgold | Ehrung, die aufbewahrt wird |
Alle vier laufen über dasselbe Grundmotiv; Unterschiede entstehen in Größe, Galvanik und Band. Ein Werkzeug, vier Anlässe — das ist dieselbe Logik wie bei den Konkurrenzen, nur eine Ebene höher.
Ein Praxisbeispiel
Ein Verein mit rund 400 Mitgliedern und zwölf Konkurrenzen kam im Frühjahr mit der Bitte, die Vereinsmeisterschaft auszustatten. Die Ausgangslage war typisch: In den Vorjahren hatte der Verein für jede Konkurrenz eine eigene Medaille bei drei verschiedenen Anbietern bestellt. Die Kosten lagen bei rund 900 Euro für etwa 40 Medaillen, und die Optik war uneinheitlich.
Wir haben das auf ein Grundmotiv umgestellt — Vereinswappen im Relief, Turniername im Bogen, darunter Platz für die Gravur. Die Umsetzung:
- 36 Siegermedaillen, 55 mm, in Gold, Silber und Bronze aus derselben Form
- 8 Trostrunden-Medaillen, 50 mm, Nickel, mit abweichendem Band
- 60 Teilnehmermedaillen für die Jugend, 40 mm, Nickel
- Rückseitige Gravur mit Konkurrenz, zwei Namen bei Doppel und Mixed, plus Jahr
Insgesamt 104 Medaillen, ein Werkzeug. Die Gravur der 104 Stück lief in einem Arbeitstag durch; die Serie war nach Musterfreigabe in 11 Tagen fertig. Im Folgejahr bestellte der Verein 120 Stück nach — gleiches Werkzeug, neues Jahr auf der Rückseite, keine Formkosten.
Der Punkt, den der Verein im Nachhinein als wichtigsten genannt hat, war nicht der Preis, sondern die Einheitlichkeit: Zwölf Konkurrenzen, ein Bild. Bei der Siegerehrung sieht das geplant aus, nicht zusammengesucht.
Was den Preis bestimmt
Vier Posten, und nur einer davon ist das Metall.
| Kostenposten | Wirkung | Hebel |
|---|---|---|
| Werkzeug / Form | einmalig, dominiert kleine Aufträge | ein Motiv für alle Konkurrenzen und mehrere Jahre |
| Material | Zinklegierung, Messing oder Eisen | Zinklegierung ist für Tennis fast immer richtig |
| Galvanik und Veredelung | mehr Schritte, höhere Kosten | Gold/Silber/Bronze aus einer Form ist am günstigsten |
| Gravurumfang | pro Stück, abhängig von der Zeichenzahl | zwei Zeilen statt drei |
Der stärkste Preisrückgang liegt zwischen 100 und etwa 500 Stück, weil sich dort der Werkzeugposten verteilt. Danach bestimmen Material und Arbeitszeit den Preis, nicht mehr die Form.
Der Zeitplan bis zum Spieltag
Tennis-Turniere haben eine Eigenheit, die den Zeitplan bestimmt: Sie liegen oft am Ende einer Saison oder in den Sommerferien, und der Termin steht früh fest. Trotzdem kommt die Bestellung erfahrungsgemäß vier Wochen vorher.
| Schritt | Dauer |
|---|---|
| Angebot | innerhalb von 24 Stunden |
| Kostenloser Designvorschlag | innerhalb von 24 Stunden |
| Muster | 7–10 Tage |
| Musterfreigabe | Ihre Entscheidung — hier liegt die Variable |
| Serienproduktion | 7–15 Tage nach Freigabe |
| Versand | Express 3–7 Tage |
Rechnen Sie vom Finaltag rückwärts. Wer zum ersten Mal bestellt, sollte die Musterphase nicht überspringen — sie ist die einzige Chance, Wappen, Galvanikfarbe und Band vor der Serie zu prüfen. Bei einem komplett neuen Motiv kommen zwei bis drei Wochen für Werkzeugbau und Erstmuster hinzu.
Dass die 7 bis 15 Tage auch in der Hochsaison halten, liegt an der Kapazität: Unsere Fabrik fertigt über 30.000 Medaillen pro Tag. Und weil das Werkzeug bei uns hinterlegt bleibt, ist die Nachbestellung im Folgejahr eine reine Produktionssache — ohne Werkzeugkosten und ohne neue Freigaberunden.
Qualitätssicherung
Jede Serie durchläuft bei uns drei Kontrollstufen: nach dem Guss, nach der Galvanik und nach der Montage. Bei Tennis-Aufträgen mit vielen Gravurvarianten prüfen wir zusätzlich die Zuordnung — jede Medaille muss zur richtigen Konkurrenz und zur richtigen Platzierung gehören. Wir liefern auf Wunsch nach Konkurrenz sortiert und beschriftet, damit die Siegerehrung am Finaltag nicht zur Suchaufgabe wird.
Diese drei Stufen sind Standard, kein kostenpflichtiges Extra. Ein Anbieter, der seine Prüfschritte nicht benennen kann, hat vermutlich keine.
Was bei Tennis-Bestellungen schiefgeht
Für jede Konkurrenz ein eigenes Motiv. Der teuerste Fehler. Unterschiede gehören in Galvanik, Größe und Gravur, nicht in die Form.
Jahreszahl ins Werkzeug. Nach einer Saison ist die Form wertlos. Gravieren.
Doppel mit einem Namen graviert. Kommt häufiger vor, als man glaubt. Prüfen Sie die Liste vor der Freigabe.
Teilnehmermedaillen vergessen. Bei Jugendcups sind sie der größte Posten, nicht die Siegermedaillen.
Bandbreite nicht spezifiziert. Ohne Band wirkt die Medaille unfertig und lässt sich nicht überreichen.
Zu spät bestellt. Vier Wochen vor dem Finaltag ist knapp, acht Wochen sind komfortabel.
Häufige Fragen
Wie viele Medaillen braucht ein Vereinsturnier?
Drei Plätze pro Konkurrenz plus Reserve. Bei acht Konkurrenzen sind das rund 24 bis 36 Siegermedaillen; kommen Teilnehmermedaillen für die Jugend dazu, sind 100 Stück schnell erreicht.
Können wir jedes Jahr dasselbe Motiv verwenden?
Ja, und das ist der günstigste Weg. Die Form bleibt bei uns archiviert. Bei der nächsten Auflage gravieren wir nur das neue Jahr auf die Rückseite — es fallen keine neuen Formkosten an.
Welche Größe ist für Tennis üblich?
Für Erwachsenenkonkurrenzen 50 bis 60 mm, für Jugendturniere 40 bis 50 mm. Bei 2 mm Mindestwandstärke bleibt die Medaille stabil, ohne zu schwer zu werden.
Kann die Rückseite zwei Namen tragen?
Ja — das ist bei Doppel und Mixed der Standard. Wir gravieren beide Namen sowie Platzierung und Jahr. Bei sehr langen Namen nutzen wir zwei Zeilen und reduzieren die Schrifthöhe auf etwa 2 mm.
Wie robust ist die Oberfläche bei Handkontakt?
Die Medaille durchläuft neun Galvanikschritte, darunter 500 Sekunden alkalische Verkupferung. Diese Schicht ist fest gebunden und hält Handschweiß und Witterung stand. Bei Emaille-Farbflächen kommt eine Versiegelung dazu.
Gibt es nachhaltigere Alternativen für unser Vereinsturnier?
Ja. Vereine mit Umweltbezug greifen zu Holzmedaillen — gelasert statt gegossen, deutlich leichter und ohne Galvanik. Die Gravurfreiheit bleibt dieselbe: Konkurrenz, Jahr und Namen werden ebenfalls variabel gelasert.
Der Ablauf, wenn Sie uns anfragen
Sie schicken uns Konkurrenzenliste, Teilnehmerzahl, Wunschgröße und — falls vorhanden — das Vereinswappen als Vektordatei. Wir legen binnen 24 Stunden einen Entwurf an und schicken eine Preisstaffel. Nach Ihrer Freigabe folgt das physische Muster in 7 bis 10 Tagen; danach läuft die Serie in 7 bis 15 Tagen.
Viele Vereine kombinieren die Medaillen mit einem Pokal für den Turniersieger. Beides aus einer Hand spart Koordination und stellt sicher, dass Galvanikfarbe und Band exakt zusammenpassen — bei einer Siegerehrung mit mehreren Konkurrenzen ist das der Unterschied zwischen einem stimmigen und einem zusammengewürfelten Bild.
Ihr Turnier steht an? Schreiben Sie uns über die Kontaktseite mit Konkurrenzen, Termin und Logo — Sie erhalten binnen 24 Stunden Entwurf und Angebot, kostenlos. Alle Ausführungen für diesen Anlass zeigen wir gebündelt auf der Seite Tennis Medaillen.



